Seifenblase – ein Kindheitstraum, der nie zerplatzt ist…

Meine Seifenblasengeschichte: Wie nahezu alle Kinder liebe ich Seifenblasen seit meiner Kindheit. Jeder kennt die Pustefix-Dosen mit dem Geduldspiel am Deckel, die nach wenigen Minuten leer waren. Entweder weil sie auf dem frischen T-Shirt gelandet sind, oder weil einfach immer zu wenig drin war 😉.

Unser Vater, der Chemiker ist und früher auch viel in den USA war, erzählte uns immer faszierende Geschichten von Seifenblasen, die so groß waren, dass ganze Menschen darin Platz hatten. Damals hat er uns immer versprochen, dass er mit uns mal solche Seifenblasen machen würde. Die Jahre vergingen und das Seifenblasen-Mach-Verbrechen musste der Hektik des Alltags weichen. Aber die Fazination blieb.

Ein Zufall machte es möglich und ich lernte auf einem Sommerfest die Kindergärtnerin meiner Nichte und Neffen kennen: Rosalinde.

Rosalinde ist eine begnadete Kindergärtnerin und hat seit Jahren Erfahrung mit der eigenen Herstellung von Seifenblasen. Bei jedem Sommerfest und manchmal auch nur für sich selbst, „zaubert“ sie Riesen-Seifenblasen in die Luft.

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Das wars, es ging also doch… ich wurde wieder vom „Seifenblasen-Mach-Fieber“ infiziert und der Traum aus Kindheitstagen wurde wieder wach.

In mir wuchs der Wunsch, das auch zu können. Ich begann zu recherchieren, kaufe mir ein Seifenblasen Set bei Tchibo und testete alle Rezepte, die ich im Internet fand.

Ich studierte alle Foren und Blogs im Internet durch. Meine Küche sah aus, wie ein Labor und alles, wirklich alles, schäumte. Aber Seifenblasen, so wie Rosalinde das vorzeigte, wollten einfach nicht klappen. Steckte da doch mehr dahinter, vielleicht doch ein Zauber. Immerhin musste man ja mit den (Zauber)Stäben immer im richtigen Tempo – wischen und wedeln – (frei nach Harry Potter) fehlte also nur mehr der Zauberspruch.😉

Agnes Zohner produziert Seifenblasen

Ich übte weiter, aber meine besten Seifenblasen waren nur so groß wie die von Pustefix. Beim nächsten Sommerfest erzählte ich Rosalinde von meiner Faszination der Seifenblasen uns sie verrat mir Ihre Rezeptur. Beim Lesen der Zutatenliste klang es nach einem Zaubertrank: Glycerin, Guarkernmehl, Backpulver, Fairy Ultra und destiliertes Wasser.

 

Die Zubereitung war nicht so schwer, jedoch die Beschaffung der Zutaten sehr.

Seifenblasen-Fest mit Kibdern
(C) Foto: Hauke Prenzel

Ich begann von neuem meine Testreihe und nervte mit der Beschaffung schon meine ganze Familie. Aber ich hatte am Ende Erfolg. Ich konnte mir selbst meinen Traum von der eigenen Herstellung von Riesenseifenblasen erfüllen. Die Bilder zeigen das derzeitige Ergebnis. Aber meine „Forschungen“ gehen weiter.

Riesenseifenblasen von Agnes Zohner
(C) Foto: Hauke Prenzel
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